Augen auf beim Kryptokauf – der Gebührenvergleich von Exchanges.

Mal wieder 40€ Gebühren beim Kauf von Bitcoin oder Ethereum bezahlt? Nervt, ich weiß. Eine Zeit lang war mir das aber egal, denn was ist schon das bisschen Kleingeld im Vergleich zu den potentiellen Gewinnen, nicht wahr? Stimmt zwar, ist aber irgendwie trotzdem dumm. Investierst Du nämlich etwas mehr in unsere schöne Kryptowelt, dann sammelt sich da ein recht netter Betrag an. Verbranntes Geld kann man auch dazu sagen. Seitdem wähle ich Exchanges auf denen ich Kryptowährungen kaufe mit Bedacht und ich lasse meine Kreditkarte stecken: Banküberweisung for the win. Damit bei mir keine FOMO (fear of missing out) aufkommt, weil man ja rund 1-2 Tage (oder länger) auf das Geld bei einer Banküberweisung warten muss, lasse ich immer einen bestimmten Betrag auf den Exchanges, falls sich die ein oder andere kurzfristige Chance auf dem Markt auftut. Vorausdenken ist also angebracht.

Von welchen Gebühren spreche ich eigentlich?

Gebühren, die die jeweilige Exchange für die Einzahlung (Deposit) von FIAT Währungen und Ankauf von Kryptos nimmt. Damit verdient die Plattform ihr Geld. Ist auch total ok, nur manche übertreiben es leider ein wenig. Die Transaktionsgebühren fürs Netzwerk, also die, die entstehen, wenn ihr eure Bitcoins oder Ether (oder andere Währungen) auf eure Wallets oder sonst wohin schickt müssen nun mal sein. Darauf basiert das System hinter den Kryptowährungen. Die Miner müssen ja irgendwie ihre Stromrechnung bezahlen. Bedenke bitte, dass auch Gebühren beim Auszahlen (Withdrawal) anfallen, darum soll es hier aber nicht gehen.

Gebühren bei Einzahlung/Kauf im Vergleich, Europa, Stand 03.09.2017

PlattformSEPAKreditkarteAnkauf
Gdax.com0%-0.25%
Coinbase.com0%3.99%1.49%
Bitstamp.net0%5-8%0.1%-0.25%
Kraken.com0%nicht akzeptiert0.1%-0.26%
Gatehub.com0%nicht akzeptiert0.2%
Bitfinex.comnur USD ($)nicht akzeptiert0.1%-0.20%
Bittrex.comnur USD ($)nicht akzeptiert0.25%
Binance.comnur BTC, ETH, LTC, NEOnicht akzeptiert0.1%

Update 13.01.2018

Mittlerweile tendiere ich was Einzahlungen angeht zu Kraken.com! Nicht etwas, weil die Plattform so unendlich hochperformant ist…einfach weil sie ein deutsches Bankkonto besitzen. Einzahlungen gehen somit sehr schnell, mit Glück noch am selben Tag. Dann sende ich meine, meist, ETH zu sonstigen Exchanges, z.B. Binance.com – eine chinesische Exchange, mit Fokus auf eben chinesische Unternehmen und deren Coins. Sehr spannend!


Ich tendiere zu Coinbase.com. Warum erfähst Du weiter unten. Coinbase nimmt keine Gebühr bei Einzahlungen via Banküberweisung (SEPA), jedoch 1,49% sobald Du mit diesem Geld digitale Währungen kaufst. Lädst du deine Euro-Wallet direkt mit einer hinterlegten Kreditkarte auf kostet Dich das 3,99% vom eingezahlten Betrag.

Beispiel: zahlst Du 1000€ mit deiner Kreditkarte auf Coinbase.com ein, verpuffen davon sofort 39,90€. Dein Konto zeigt 960,10€ an. Überweist Du die 1000€ jedoch von deinem Bankkonto zeigt dein Konto 1000€ an. Für jeden Kauf den Du jetzt tätigst fallen weitere 1,49% Gebühren an. Willst Du nun für 500€ Bitcoins kaufen, zahlst Du 7,45€ Gebühren oben drauf, also 507,45€.

…und mit diesem Trick lässt Du alle Gebühren verschwinden:

Ein Glück gehört Gdax.com zu Coinbase.com, sprich nutzt dessen Backend. Coinbase.com ist für die Dummies gemacht, einfach und simpel. Leider mit Gebühren. Gdax.com ist eher so für den Trader-Typen. Bewegende Linien, Zahlen die aufblinken…total verwirrend auf den ersten Blick. Einloggen kannst Du dich bei Gdax.com mit deinen Coinbase.com Login-Daten. Account bestätigen und schwupps kannst Du dein Coinbase-Guthaben auf Gdax benutzen. Kaufst du hier Bitcoins über die „Market Order“ zahlst du 0.25% Gebühren auf den Kauf, wählst du jedoch „Limit Order“, legst also fest für welchen Preis du ankaufen willst, tja, dann zahlst du 0%. Null. Nix. Wooooah.

Alle Ratgeber die Du im Internet findest erlösen Dich jedoch nicht von der Verantwortung dich selbst schlau zu machen. Glaube niemals blind, überprüfe es lieber nochmal.

Möge der Profit mit Dir sein!

 

 

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